2) Mikrokredit
Die Stiftung Nachhaltiges Leben unterstützt mit einer Online Community eine Bewegung, die in den letzten Jahren Länder mit hoher Armut immer stärker verändert: Mikrokredite. Diese faszinierende Idee stammt von Muhammad Yunnus, Träger des Friedensnobelpreises 2006. Seine Grameen Bank war die erste Organisation, die Darlehen an arme Menschen ohne jede Sicherheiten vergab – und so Millionen Dorfbewohnern (95 Prozent Frauen) ein aktives und selbstbestimmtes Leben mit einer eigenen Erwerbsquelle ermöglichte.
Die Idee haben wir aufgegriffen und für unsere gemeinnützige Stiftung weiter entwickelt. Unser Vorschlag: Sie investieren in Menschen in Entwicklungsländer, die eine konkrete Geschäftsidee verwirklichen möchten. Als Kleinkredit, nicht als Almosen. Das zurück fließende Geld des Existenzgründers fließt als Spende an die Stiftung Nachhaltiges Leben. Wir stocken damit wiederum unser Stiftungskapital auf, um so die nächsten Förderprojekte zu verwirklichen.
Ein nachhaltiges Fördersystem entsteht, mit einem Gewinn für alle Beteiligte: Sie als Spender wählen einen konkreten Menschen aus, dessen Geschäftsidee Sie begeistert und erfreut. Der Kreditnehmer erhält eine Starthilfe, um einen eigenen Beruf zu entwickeln um damit z. B. ihre Familien besser zu ernähren, ihre Häuser gegen Monsun zu schützen, ihre Kinder zur Schule zu schicken oder etwas Geld für die Alters- oder Gesundheitsvorsorge zu sparen. Und die Stiftung erhält durch den Rückfluss Einnahmen für weitere Investitionen. Neben der emotionalen Rendite Ihrer sozialen Investition erhalten Sie natürlich eine Spendenbescheinigung Ihres Engagements.
Ihr Beitrag ist ganz einfach: Sie müssen uns lediglich sagen, wie viel Geld Sie investieren wollen und – wenn Sie einen Wunsch haben - wo. Wir nutzen dabei das gemeinnützige Online-Forum www.kiva.org (loans that change lives), wo wir eine Community der Stiftung Nachhaltiges Leben aufgebaut haben.
Machen Sie mit. Ein Mail genügt.